Zweitjobs in Deutschland populärer als bislang angenommen

Der Nebenerwerb über einen Zweitjob ist in Deutschland populärer als ursprünglich angenommen. Zwar haben derzeit „nur“ 15% der Deutschen neben ihrem Hauptberuf einen Zweitjob, aber daneben sind noch wesentlich mehr Arbeitnehmer, die entweder auf der Suche sind oder in der Vergangenheit schon einmal einem Nebenerwerb nachgingen. Dies ergab eine Umfrage unter 487 Teilnehmern auf dem Internetportal für Arbeitgeber Bewertungen http://www.Jobvoting.de im März bis Mai 2011.

Demnach gaben weitere 12% der in Deutschland befragten Personen an, dass sie früher einer Nebenbeschäftigung nachgingen, um sich auf diese Weise etwas hinzu zu verdienen. Hinzu kommen 17%, die sich derzeit zumindest auf der Suche nach einem Zweitjob befinden und nicht abgeneigt wären ihm ggf. nachzugehen, wenn die Gelegenheit und Konditionen stimmen. Darüber hinaus ist für 19% der Umfrageteilnehmer ein Zweitjob zumindest vorstellbar, auch wenn sie derzeit oder in der Vergangenheit nicht aktiv danach gesucht haben.
Zweitjobs
Demgegenüber stehen 25% der Befragten für die eine Nebenbeschäftigung keinesfalls in Frage kommt und einen Zweitjob kategorisch ablehnen. Daneben sind ca. 8% der Deutschen derzeit arbeitslos gemeldet, verbliebene 4% der Befragten machten keine Angaben. Angesichts des auch für die kommenden Jahre erwarteten Wirtschaftswachstums und dem damit immer weiter steigendem Bedarfs an Vollzeitkräften, ist jedoch wohl eher davon auszugehen, dass die Attraktivität von Zweitjobs abnehmen wird. Diese Entwicklung wird entscheidend davon abhängen, ob die Lohnentwicklung mit dem Wirtschaftswachstum Schritt halten wird und ob immer mehr Teilzeitkräfte in Vollzeitpositionen übernommen werden.

Trend Mitarbeiterzufriedenheit im April 2011

Seit Februar dieses Jahres veröffentlicht das Internetportal für Arbeitgeber Bewertungen www.Jobvoting.de nun mittlerweile zum dritten Mal die unter den Besuchern durchgeführte Trendbefragung, inwieweit Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit ihrem Beruf, dem Arbeitgeber und der allgemeinen Arbeitssituation zufrieden sind. Im Monat März gaben 15% (Vormonat 13%) der insgesamt 269 Befragten an, dass sie mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation sehr zufrieden sind. Weitere 26% (Vormonat 27%) der Umfrageteilnehmer bestätigten, dass sie mit ihrem Arbeitsplatz zurzeit durchaus zufrieden sind. Zusammen genommen sind dies also 41% (Vormonat 40%) der Arbeitnehmer, die einen hohen bis sehr hohen Zufriedenheitsgrad aufweisen.

Als durchschnittlich zufrieden erklärten sich 17% (Vormonat 1Mitarbeiterzufriedenheit im April 20113%) der Befragten. Für 26% (Vormonat 24%) ist ihre derzeitige Situation am Arbeitsplatz nicht zufriedenstellend. Hinzu kommen noch einmal 16% (Vormonat 23%) der Umfrageteilnehmer, die mit ihrem Job sehr unzufrieden sind. Insgesamt sind es also 42% der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich eine deutliche Verbesserung in ihrem Arbeitsumfeld wünschen würden. Damit ist dieser Wert im Vergleich zum Vormonat um 5 Prozentpunkte gesunken. Ein Trend lässt sich jedoch noch nicht erkennen, die Mitarbeiterzufriedenheit scheint sich auf diesem Niveau zu stabilisieren.