EU Schuldenkrise: Arbeitnehmer fürchten finanzielle Einbußen

Nahezu zwei Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz erwarten durch die weitere Verschärfung der EU-Schuldenkrise persönliche finanzielle Einbußen. Dies ergab eine Umfrage unter 307 Teilnehmern auf dem Internetportal für Arbeitgeberbewertungen Jobvoting.de im Juni bis Juli 2011.

Demnach befürchten 23% der Umfrageteilnehmer, sollte sich die Schuldenkrise von Ländern wie Griechenland und Irland auf andere EU Staaten

EU Schuldenkrise

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wie z.B. Italien ausweiten, dass dies starke negative Folgen für ihren Geldbeutel mit sich bringen würde. Sei es durch sinkende Reallöhne oder den Verlust fondsgebundener Anlagen. Weitere 24% der in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragten Personen gab an, dass die negativen Folgen für sie spürbar werden. Hinzu kommen 18%, die zumindest noch einen leicht negativen Einfluss befürchten. Hingegen sind 13% der in Deutschland, Österreich und der Schweiz lebenden Arbeitnehmer davon überzeugt, dass sich die Schuldenkrise der Euro-Länder nicht finanziell auf sie persönlich auswirken wird. Etwa 6% der befragten Personen sind sogar der Meinung, dass sie am Ende des Tages sogar von der derzeitigen Krise innerhalb der Europäischen Union auf die ein oder andere Weise finanziell profitieren werden. Die verbleibenden 16% können zurzeit noch schwer abschätzen, in welche Richtung sich alles entwickeln wird. Nicht selten ist man aus Krisen auch durchaus gestärkt hervorgegangen.

Top Arbeitgeber September 2011

Seit Beginn dieses Jahres verleiht Jobvoting.de, das seit 2006 erste deutschsprachige Internetportal für Arbeitgeberbewertungen, das Prädikat „Top-Arbeitgeber“ an ausgewählte Unternehmen. Das Prädikat wird an alle auf Jobvoting.de erfassten Unternehmen vergeben, die von ihren Mitarbeitern eine Mindestanzahl von Bewertungen erhalten haben und diese im Durchschnitt eine Gesamtwertung von sehr gut oder mindestens gut ergeben. Neben der jährlichen Auszeichnung des Arbeitgebers des Jahres will Jobvoting.de damit die Arbeitgeber würdigen, die sich um eine hervorragende Personalführung verdient gemacht haben.

Von diesem mit einem Prädikat als Top Arbeitgeber ausgezeichneten Unternehmen will Jobvoting.de nun künftig jeden Monat drei dieser Arbeitgeber vorstellen, die sich bei ihrer Personalarbeit besonders hervorgetan haben und entsprechend von ihren Mitarbeitern mit überproportional sehr guten Arbeitgeber Bewertungen „belohnt“ wurden. Als ersten Arbeitgeber wollen wir im September den Finanzdienstleister Allianz Gruppe vorstellen.

Die Allianz hat ihren Sitz in München und ist in mehr als 70 Ländern als größter Finanzdienstleister der Welt vertreten. Der Arbeitgeber beschäftigt weltweit rund 151.000 Mitarbeiter. Neben dem Prädikat Top Arbeitgeber wurde die Allianz auch mit dem Siegel Bester Arbeitgeber der Versicherungsbranche 2010 von Jobvoting.de ausgezeichnet. Außerdem belegte es bei den vergangenen Wahlen zum Arbeitgeber des Jahres stets einen der Top-Plätze. So belegte die Allianz z.B. im Jahre 2007 den 8-ten Platz bei der Wahl zum Arbeitgeber des Jahres.

Als nächstes wollen wir als Top Arbeitgeber im September 2011 ein mittelständisches Unternehmen vorstellen: die CEMA AG aus Mannheim. Das IT-Dienstleistungsunternehmen beschäftigt über 100 Mitarbeiter und wurde im Jahre 2010 / 2011 zum Arbeitgeber des Jahres von Jobvoting.de ausgezeichnet. Zuletzt stellen wir die HolidayCheck AG vor. Das Schweizer Unternehmen betreibt ein Internetportal auf dem sich Urlauber anhand von Erfahrungsberichten über die Qualität von Hotelanlagen aus erster Hand informieren können. HolidayCheck wurde zum Arbeitgeber des Jahres 2009 gewählt, im Jahr zuvor belegte es den zweiten Platz.

Trend Mitarbeiterzufriedenheit August 2011

Seit nunmehr einem halben Jahr veröffentlicht das Internetportal für Arbeitgeber Bewertungen http://www.Jobvoting.de jeden Monat die unter den Besuchern durchgeführte Trendbefragung, inwieweit Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit ihrem Beruf, dem Arbeitgeber und der allgemeinen Arbeitssituation zufrieden sind. Im Monat August gaben 10% (Vormonat 14%) der insgesamt 262 Befragten an, dass sie mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation sehr zufrieden sind. Weitere 26% (Vormonat 22%) der Umfrageteilnehmer bestätigten, dass sie mit ihrem Arbeitsplatz zurzeit durchaus zufrieden sind. Zusammen genommen sind dies also 36% (Vormonat 36%) der Arbeitnehmer, die einen hohen bis sehr hohen Zufriedenheitsgrad aufweisen.

Als durchschnittlich zufrieden erklärten sich 12% (Vormonat 18%) der Befragten. Für 24% (Vormonat 26%) ist ihre derzeitige Situation am Arbeitsplatz nicht zufriedenstellend. Hinzu kommen noch einmal 28% (Vormonat 20%) der Umfrageteilnehmer, die mit ihrem Job sehr unzufrieden sind. Insgesamt sind es also 52% der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich eine deutliche Verbesserung in ihrem Arbeitsumfeld wünschen würden. Damit ist dieser Wert im Vergleich zum Vormonat um 6 Prozentpunkte gestiegen. Ein Trend lässt sich damit mittlerweile sehr gut erkennen: Waren im Februar 2011 noch 38% der Arbeitnehmer unzufrieden, ist dieser Wert mittlerweile auf 52% angestiegen.