Fehlende Bindung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Deutlich mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat sie zu ihrem derzeitigen Arbeitgeber nur eine schwache bis überhaupt keine Bindung ausgeprägt. Dies ergab eine Umfrage über das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer unter 352 Teilnehmern auf dem Internetportal für Arbeitgeber Bewertungen http://www.Jobvoting.de im Januar bis März 2012.

Demnach haben insgesamt 55% der befragten Umfrageteilnehmer entweder ein schwache oder keine Bindung zu ihrem jetzigen Unternehmen. Die Frage, wie sie ihr Verhältnis zu ihrem Arbeitgeber sehen, antworteten 15% mit „schwache Bindung“ und mit 24% fast ein Viertel mit „sehr schwache Bindung“. Hinzu kommen noch einmal 16% der Befragten, die gar keine Bindung zu ihrem Arbeitgeber empfinden. Das Problem für diese schwach ausgeprägten Bindungen liegt auf der Hand: Die Unternehmen werden lediglich als Geldquelle mittels der monatlichen Gehaltszahlungen angesehen, der Gang zur Arbeit als notwendiges Übel. Motivation und damit auch die Arbeitsleitung werden auf ein Maß zurückgeschraubt, dass der Arbeitsplatz gesichert bleibt.

Diese meist unzufriedenen Mitarbeiter sind durch die schwache Mitarbeiterbindung nur wenig an das Unternehmen gebunden und evtl. bei Mitarbeiterbindungder nächsten sich bietenden Gelegenheit weg. Insbesondere bei Fachkräften eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Deutlich positiver sind hier die Antworten zu werten, die eine enge Bindung zu ihrem Arbeitgeber aufgebaut haben. Etwa 22% der Arbeitnehmer empfindet immerhin eine mittelmäßige Bindung zu ihrem Arbeitgeber. Weitere 13% sagen bereits aus, dass sie erfreulicherweise eine enge Bindung zu ihrem Unternehmen und dem Team aufgebaut haben. Hinzu kommen noch einmal 10%, die eine sehr enge Bindung zu ihrem Arbeitgeber haben.

Hier scheint soweit alles zu stimmen: Auf der einen Seite die richtige Einstellung des Arbeitnehmers, auf der anderen Seite die richtigen Anreize zur Mitarbeiterzufriedenheit wie Gehalt, Arbeitszeiten, Arbeitsatmosphäre, Personalführung etc. Will man als Unternehmen diese Form der Bindung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufbauen, empfiehlt sich stets das so genannte Employer Branding. Mit diesem Werkzeug können Unternehmen ihre Marke als attraktiver Arbeitgeber auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen wie Jobvoting.de aufbauen oder stärken. Informieren Sie sich zu Möglichkeiten von Personalmarketing bzw. Employer Branding in der Rubrik „Für Arbeitgeber“ auf Jobvoting.de.

Trend Mitarbeiterzufriedenheit im Februar 2012

Seit über einem Jahr wird auf http://www.Jobvoting.de, dem Portal auf dem Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber bewerten können, die Mitarbeiterzufriedenheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittels monatlicher Umfragen unter den Besuchern gemessen. Die Ergebnisse werden in einer fortlaufend aktualisierten Trendanalyse zusammen gefasst und jeden Monat auf Jobvoting veröffentlicht. Daher sind die Ergebnisse der Februar 2012 Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit und der Vergleich mit den Werten aus dem vergangenen Jahr Februar 2011 umso spannender. Im Februar 2012 gaben 13% (Vormonat 12%) der insgesamt 258 Befragten an, dass sie mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation sehr zufrieden sind. Weitere 29% (Vormonat 38%) der Umfrageteilnehmer bestätigten, dass sie mit ihrem Arbeitsplatz zurzeit durchaus zufrieden sind.

Zusammen genommen sind dies also 42% (Vormonat 50%) der Arbeitnehmer, die einen hohen bis sehr hohen Zufriedenheitsgrad aufweisen. Mitarbeiterzufriedenheit Februar 2012Also nach den sehr guten Werten im Januar 2012 ein dramatisches Absinken auf ein ähnliches Niveau wie im Frühling und Sommer des vorangegangenen Jahres 2011. Im Februar 2011 waren es hingegen noch 49% der Befragten, die sich insgesamt als zufrieden mit ihrer Situation am Arbeitsplatz zeigten. Als durchschnittlich zufrieden erklärten sich 15% (Vormonat 13%) der Befragten. Für 20% (Vormonat 22%) ist ihre derzeitige Situation am Arbeitsplatz nicht zufriedenstellend. Hinzu kommen noch einmal 23% (Vormonat 15%) der Umfrageteilnehmer, die mit ihrem Job sehr unzufrieden sind. Insgesamt sind es also 43% der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich eine deutliche Verbesserung in ihrem Arbeitsumfeld wünschen würden. Damit ist dieser Wert im Vergleich zum Vormonat um 6 Prozentpunkt gestiegen.