Führungsstile: Laissez-faire liegt voll im Trend

Gemäß aktuellem Stand der Forschung bedingt die Mitarbeiterzufriedenheit im gewissen Maße den Unternehmenserfolg. Wie stark dieser Zusammenhang ist und vor allem welche Faktoren wesentlichen Einfluss haben, darüber ist man sich hingegen noch nicht vollständig einig. Dabei wäre es für die Planung der Unternehmensstrategie von entscheidender Bedeutung, dass man hier zu weiteren Erkenntnissen gelangt, die letztendlich dem Management erlauben, mittels steuerbarer Faktoren die Mitarbeiterzufriedenheit und damit auch den Unternehmenserfolg zu steigern. Neben dem Gehalt wird vermutet, dass insbesondere die Personalführung einen wesentlich Einfluss haben könnte.

Jobvoting hat sich diesem Thema auf zweierlei Weise genähert: Zum einen wurde eine Umfrage unter 411 Teilnehmern vorgenommen, die ermitteln sollte, wie die Arbeitnehmer den Führungsstil ihres Arbeitgebers wahrnehmen, zum anderen wurden die Arbeitgeberbewertungen der vergangenen knapp zehn Jahre genutzt, um den Zusammenhang zwischen Führungsstil und Mitarbeiterzufriedenheit festzustellen. Die Auswertung der Umfrage ergab, dass 42 Prozent der Befragten der Ansicht sind, ihnen würden viele Freiheiten gelassen, um ihre Arbeit selbst organisieren zu können – dabei handelt es sich um den Laissez-faire Führungsstil. Etwa 23 Prozent der Befragten gaben an, dass sie den Führungsstil ihrer Vorgesetzten als autoritär wahrnehmen. Lediglich 12 Prozent geben an, die Personalführung entspräche einem charismatischen Führungsstil (Ausstrahlungskraft) und 13 Prozent meinten, die Leitung sei modern-demokratisch (Gruppenstil) organisiert. Die verbleibenden 10 Prozent sprechen von einem bürokratischen Führungsstil an ihrem Arbeitsplatz, der durch Reglements bzw. bürokratische Instanzen und Dienststellenbefugnisse gekenntzeichnet ist.

Die Analyse der Arbeitgeberbewertungen ergab wiederum, dass offenbar ein enger Zusammenhang zwischen dem Führungsstil und der Gesamtbewertung des Arbeitsplatzes – also der Zufriedenheit des Mitarbeiters – besteht. Die Korrellation beträgt demnach rund 0,847 – also liegt ziemlich nah an dem Maximalwert von 1,0. Eine weitere Untersuchung, welcher Führungsstil denn von den Mitarbeitern am meisten bevorzugt wird, ergab, dass der familiäre und der kooperative Führungsstil am Besten abschnitten. Hingegen landete der autoritäre Führungsstil erwartungsgemäß auf den hinteren Plätzen.

Trend der Mitarbeiterzufriedenheit in Q1 2015

Während die Arbeitnehmer im abgelaufenen Jahr 2014 ihre Zufriedenheit mit ihrem Arbeitsplatz nur unbedeutend schlechter als noch in den Vorjahren beurteilten, war im ersten Quartal 2015 wieder ein deutlicher Aufschwung im Vergleich zum Vorquartal spürbar.

Insgesamt gaben 20% (Vorquartal 18%) der 467 Befragten an, dass sie mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation sehr Mitarbeiterzufriedenheit Q1 2015zufrieden sind. Weitere 25% (Vorquartal 24%) der Umfrageteilnehmer bestätigten, dass sie mit ihrem Arbeitsplatz zurzeit durchaus zufrieden sind. Zusammen genommen sind dies also 45% (Vorquartal 42%) der Arbeitnehmer, die einen hohen bis sehr hohen Zufriedenheitsgrad aufweisen. Als durchschnittlich zufrieden erklärten sich in der jetzigen Umfrage 12% (Vorquartal 13%) der Befragten. Für 22% (im Vorquartal 20%) ist ihre derzeitige Situation am Arbeitsplatz nicht zufriedenstellend. Hinzu kommen noch einmal 21% (Vorquartal 25%) der Umfrageteilnehmer, die mit ihrem Job sehr unzufrieden sind.

Insgesamt sind es also mit 43% weniger als die Hälfte der Arbeitnehmer, die sich eine deutliche Verbesserung ihre Arbeitssituation für 2015 wünschen. Der Anteil der zufriedenen Angestellten fällt mit 45% leicht höher aus.

Trend der Mitarbeiterzufriedenheit in 2014

Die Arbeitnehmer in Deutschland haben im vergangenen Jahr 2014 mehrheitlich etwas skeptischer ihre Zufriedenheit mit ihrem Arbeitsplatz beurteilt. Was sich bereits im letzten Quartal des Jahres 2013 abzeichnete, zog sich teilweise durch alle vier Quartale des Jahres 2014 und so konnte auch im letzten Quartal kein entscheidender Umschwung verzeichnet werden. Spitzenwerte von 45 bis 47 Prozent Mitarbeiterzufriedenheit aus dem Jahre 2013, konnten auch in Q4 2014 mit insgesamt 42 Prozent nicht erreicht werden.

Insgesamt gaben 18% (Vorquartal 19%) der 514 Befragten an, dass sie mit ihrer derzeitigen ArbeitssituMitarbeiterzufriedenheitation sehr zufrieden sind. Weitere 24% (Vorquartal 25%) der Umfrageteilnehmer bestätigten, dass sie mit ihrem Arbeitsplatz zurzeit durchaus zufrieden sind. Zusammen genommen sind dies also gerade einmal 42% (Vorquartal 44%) der Arbeitnehmer, die einen hohen bis sehr hohen Zufriedenheitsgrad aufweisen. Als durchschnittlich zufrieden erklärten sich in der jetzigen Umfrage 13% (Vorquartal 11%) der Befragten. Für 20% (im Vorquartal 20%) ist ihre derzeitige Situation am Arbeitsplatz nicht zufriedenstellend. Hinzu kommen noch einmal 25% (Vorquartal 25%) der Umfrageteilnehmer, die mit ihrem Job sehr unzufrieden sind.

Insgesamt sind es also mit 45% knapp die Hälfte der Arbeitnehmer, die sich eine deutliche Verbesserung ihre Arbeitssituation für 2015 wünschen.

Trend Mitarbeiterzufriedenheit im 1. Quartal 2013

Die Ergebnisse für die nunmehr achtzehnte Messung der Mitarbeiterzufriedenheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Portal für Arbeitgeber-Bewertungen http://www.Jobvoting.de liegen vor. Demnach hat sich die Zufriedenheit der Arbeitnehmer mit ihrem Beruf und Arbeitgeber weiter leicht aufgehellt. Die Ergebnisse werden in einer fortlaufend aktualisierten Trendanalyse zusammen gefasst und seit nunmehr zwei Jahren mittlerweile jedes Quartal auf Jobvoting veröffentlicht.

Im ersten Quartal 2013 gaben 17% (Vorquartal 17%) der insgesamt 621 Befragten an, dass sie mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation sehr Mitarbeiterzufriedenheit Q1 2013zufrieden sind. Weitere 26% (Vorquartal 25%) der Umfrageteilnehmer bestätigten, dass sie mit ihrem Arbeitsplatz zurzeit durchaus zufrieden sind. Zusammen genommen sind dies also 43% (Vorquartal 42%) der Arbeitnehmer, die einen hohen bis sehr hohen Zufriedenheitsgrad aufweisen. Also wie bereits im Jahr zuvor werden während der Winterzeit saisonal bessere Werte gemessen. Im Februar 2011 waren es 49% der Befragten, die sich insgesamt als zufrieden mit ihrer Situation am Arbeitsplatz zeigten.

Als durchschnittlich zufrieden erklärten sich in der jetzigen Umfrage 10% (im Vorquartal waren es noch 12%) der Befragten. Für 17% (im Vorquartal 21%) ist ihre derzeitige Situation am Arbeitsplatz nicht zufriedenstellend. Hinzu kommen noch einmal 30% (Vorquartal 25%) der Umfrageteilnehmer, die mit ihrem Job sehr unzufrieden sind. Insgesamt sind es also 47% der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich eine deutliche Verbesserung in ihrem Arbeits- und Berufsumfeld wünschen würden. Damit ist dieser Wert im Vergleich zum November / Dezember um ein Prozentpunkt gestiegen.

Trend Mitarbeiterzufriedenheit im September / Oktober 2012

Wie wichtig die Mitarbeiterzufriedenheit für ein Unternehmen ist, ist bereits eine allseits akzeptierte Tatsache. So hat erst kürzlich mit der Deutschen Bahn einer der größten Arbeitgeber Deutschlands eine umfangreiche Mitarbeiterbefragung seiner ca. 300.000 Angestellten durchgeführt, um deren Zufriedenheit zu messen. Die Ergebnisse sollen noch in diesem Monat vorliegen. Bereits jetzt liegen die Ergebnissen der nunmehr sechszehnten Messung der Mitarbeiterzufriedenheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Portal für Arbeitgeberbewertungen http://www.Jobvoting.de vor. Demnach hat sich die Zufriedenheit der Arbeitnehmer mit ihrem Beruf und Arbeitgeber wieder leicht aufgehellt. Die Ergebnisse werden in einer fortlaufend aktualisierten Trendanalyse zusammen gefasst und seit über einem Jahr mittlerweile jeden zweiten Monat auf Jobvoting veröffentlicht.

Im September / Oktober 2012 gaben 13% (Vormonat 14%) der insgesamt 487 Befragten an, dass sie mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation sehr zufrieden sind. Weitere 26% (Vormonat 23%) der Umfrageteilnehmer bestätigten, dass sie mit ihrem Arbeitsplatz zurzeit durchaus zufrieden sind. Zusammen genommen sind dies also 39% (Vormonat 37%) der Arbeitnehmer, die einen hohen bis sehr hohen Zufriedenheitsgrad aufweisen. Also wie bereits im Jahr zuvor werden während der Herbst- bzw. Winterzeit saisonal bessere Werte gemessen. Im September 2011 waren es ebenfalls 39% der Befragten, die sich insgesamt als zufrieden mit ihrer Situation am Arbeitsplatz zeigten, in den Folgemonaten ging es weiter bergauf.

Als durchschnittlich zufrieden erklärten sich in der jetzigen Umfrage 11% (Vormonat 11%) der Befragten. Für 19% (Vormonat 18%) ist ihre derzeitige Situation am Arbeitsplatz nicht zufriedenstellend. Hinzu kommen noch einmal 31% (Vormonat 34%) der Umfrageteilnehmer, die mit ihrem Job sehr unzufrieden sind. Insgesamt sind es also 50% der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich eine deutliche Verbesserung in ihrem Arbeitsumfeld wünschen würden. Damit ist dieser Wert im Vergleich zum Vormonat um zwei Prozentpunkt gesunken.

Umfrage: Wie reagieren Arbeitnehmer auf Mobbing ?

Fast ein Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz reagieren auf Mobbing an ihrem Arbeitsplatz mit einem Rückzug vor den Problemen. Dies ergab eine Umfrage über die bevorzugten Reaktionsalternativen unter 693 Teilnehmern auf dem Internetportal für Arbeitgeber Bewertungen http://www.Jobvoting.de im August bis Oktober 2012. Demnach würden sich 13% der Befragten krank schreiben lassen, wenn sie Opfer von Mobbing in ihrem Betrieb wären. Weitere 6% würden um eine Versetzung in eine andere Abteilung bitten und so das Feld ihren Peinigern überlassen. Hinzu kommen noch einmal 13% der Umfrageteilnehmer, die sogar komplett kapitulieren und ihren Job kündigen würden. Zusammen genommen sind dies 32% der Arbeitnehmerschaft. Diese Zahlen erhalten dadurch Brisanz, dass das Thema Mobbing ohnehin bereits sehr verbreitet ist in deutschen Unternehmen. Einer Umfrage auf Jobvoting aus dem Jahre 2008 zufolge, hat etwa drei Viertel der deutschen Arbeitnehmer schon einmal direkte oder indirekte Erfahrungen mit Mobbing am Arbeitsplatz gemacht.

Dass Mobbing nicht einfach spurlos an einem Menschen vorbeigehen kann, zeigen die gerade einmal 8% der Befragten, die für sich entschieden haben, das Mobbing und die Mobber einfach zu ignorieren. Wesentlich pro-aktiver gehen insgesamt 60% der Arbeitnehmer mit dem Thema um. Sie entscheiden sich dafür gegen das Mobbing aktiv vorzugehen. Etwa 15% der Umfrageteilnehmer wollen ihre „Peiniger“ zur Rede stellen, um sie so davon abzuhalten, auch künftig das Arbeitsklima auf diese Weise zu belasten. Die meisten Antworten Antworten fielen mit 25% auf die Möglichkeit den Mobbern richtig Kontra zu geben. Damit würde also nicht ein vernünftiges Gespräch gesucht werden, um einen gemeinsamen Konsens zu finden, sondern der Betroffene verschafft sich Luft, könnte dadurch teilweise aber auch den Konflikt weiter anheizen. Zuletzt gibt es noch diejenigen Arbeitnehmer, die sich Unterstützung von einer anderen Stelle suchen. Entweder mit 12% vom Vorgesetzten oder mit 8% vom Betriebsrat, sofern denn überhaupt eine solche Arbeitnehmervertretung in dem Unternehmen existiert.

Trend Mitarbeiterzufriedenheit im Juli / August 2012

Inder sind weltweit die zufriedensten Mitarbeiter. Dies geht zumindest aus der Kienbaum Panel Studie hervor, die die Managementberatung Kienbaum jährlich mit der ORC International durchführt, nach der die Arbeitnehmer in Indien bei der Mitarbeiterzufriedenheit wiederholt auf dem ersten Platz im globalen Ranking landen. Daran sollte sich die Mitarbeiterzufriedenheit in Deutschland messen lassen, mit der es derweil allerdings nicht ganz so prächtig ausschaut. Nach den Ergebnissen der nunmehr fünfzehnten Messung der Mitarbeiterzufriedenheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Portal für Arbeitgeberbewertungen http://www.Jobvoting.de hat sich die Zufriedenheit der Arbeitnehmer mit ihrem Beruf und Arbeitgeber weiter leicht verschlechtert. Die Ergebnisse werden in einer fortlaufend aktualisierten Trendanalyse zusammen gefasst und seit über einem Jahr mittlerweile jeden zweiten Monat auf Jobvoting veröffentlicht.

Im Juli / August 2012 gaben 14% (Vormonat 13%) der insgesamt 431 Befragten an, dass sie mit ihrer derzeitigen ^Mitarbeiterzufriedenheit Juli - August 2012Arbeitssituation sehr zufrieden sind. Weitere 23% (Vormonat 26%) der Umfrageteilnehmer bestätigten, dass sie mit ihrem Arbeitsplatz zurzeit durchaus zufrieden sind. Zusammen genommen sind dies also 37% (Vormonat 39%) der Arbeitnehmer, die einen hohen bis sehr hohen Zufriedenheitsgrad aufweisen. Also wie bereits im Jahr zuvor werden während der Sommerzeit saisonal die schlechtesten Werte gemessen. Möglich wäre allerdings auch ein Zusammenhang mit dem Abflauen der Konjunktur in Europa. Im Juni / Juli 2011 waren es gerade einmal 36% der Befragten, die sich insgesamt als zufrieden mit ihrer Situation am Arbeitsplatz zeigten.

Als durchschnittlich zufrieden erklärten sich in der jetzigen Umfrage 11% (Vormonat 10%) der Befragten. Für 18% (Vormonat 16%) ist ihre derzeitige Situation am Arbeitsplatz nicht zufriedenstellend. Hinzu kommen noch einmal 34% (Vormonat 35%) der Umfrageteilnehmer, die mit ihrem Job sehr unzufrieden sind. Insgesamt sind es also 52% der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich eine deutliche Verbesserung in ihrem Arbeitsumfeld wünschen würden. Damit ist dieser Wert im Vergleich zum Vormonat weiter um einen Prozentpunkt gestiegen.

Trend Mitarbeiterzufriedenheit im Mai / Juni 2012

Während die Mitarbeiter der Volkswagen AG mittlerweile zum fünften Mal per Mitarbeiterbefragung das Stimmungsbarometer des Konzerns beeinflussen konnten, liegen derweil die Ergebnisse der nunmehr vierzehnten Messung der Mitarbeiterzufriedenheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Portal für Arbeitgeberbewertungen http://www.Jobvoting.de vor. Hier wird seit über einem Jahr die Mitarbeiterzufriedenheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittels regelmäßiger unter den Besuchern gemessen. Die Ergebnisse werden in einer fortlaufend aktualisierten Trendanalyse zusammen gefasst und mittlerweile jeden zweiten Monat auf Jobvoting veröffentlicht.

Im Mai / Juni 2012 gaben 13% (Vormonat 14%) der insgesamt 414 Befragten an, dass sie mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation sehr zufrieden sind. Weitere 26% (Vormonat 30%) der Umfrageteilnehmer bestätigten, dass sie mit ihrem Arbeitsplatz zurzeit durchaus zufrieden sind. Zusammen genommen sind dies also 39% (Vormonat 44%) der Arbeitnehmer, die einen hohen bis sehr hohen Zufriedenheitsgrad aufweisen. Also wie bereits im Jahr zuvor werden während der Sommerzeit saisonal die schlechtesten Werte gemessen. Im Juni / Juli 2011 waren es gerade einmal 36% der Befragten, die sich insgesamt als zufrieden mit ihrer Situation am Arbeitsplatz zeigten.

Als durchschnittlich zufrieden erklärten sich in der jetzigen Umfrage 10% (Vormonat 13%) der Befragten. Für 16% (Vormonat 15%) ist ihre derzeitige Situation am Arbeitsplatz nicht zufriedenstellend. Hinzu kommen noch einmal 35% (Vormonat 28%) der Umfrageteilnehmer, die mit ihrem Job sehr unzufrieden sind. Insgesamt sind es also 51% der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich eine deutliche Verbesserung in ihrem Arbeitsumfeld wünschen würden. Damit ist dieser Wert im Vergleich zum Vormonat um acht Prozentpunkte gestiegen.

Trend Mitarbeiterzufriedenheit im März / April 2012

Die Mitarbeiterzufriedenheit bekommt immer mehr Aufmerksamkeit und gewinnt hierzulande an Bedeutung. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Höhe der Boni des Deutsche Bahn Vorstands von einer betriebsinternen Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit abhängig gemacht werden soll. Ist die Stimmung gut, bekommt der Vorstand mehr. Auch auf http://www.Jobvoting.de, dem Portal für Arbeitgeberbewertungen, wird seit über einem Jahr die Mitarbeiterzufriedenheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittels regelmäßiger unter den Besuchern gemessen. Die Ergebnisse werden

Mitarbeiterzufriedenheit März - April 2012

Mitarbeiterzufriedenheit März – April 2012

in einer fortlaufend aktualisierten Trendanalyse zusammen gefasst und mittlerweile jeden zweiten Monat auf Jobvoting veröffentlicht. Im März / April 2012 gaben 14% (Vormonat 13%) der insgesamt 314 Befragten an, dass sie mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation sehr zufrieden sind. Weitere 30% (Vormonat 29%) der Umfrageteilnehmer bestätigten, dass sie mit ihrem Arbeitsplatz zurzeit durchaus zufrieden sind. Zusammen genommen sind dies also 44% (Vormonat 42%) der Arbeitnehmer, die einen hohen bis sehr hohen Zufriedenheitsgrad aufweisen. Also nach den sehr guten Werten im Januar 2012 eine Stabilisierung der Zufriedenheit auf dem im Februar gemessenen Niveaus. Im April 2011 waren es 41% der Befragten, die sich insgesamt als zufrieden mit ihrer Situation am Arbeitsplatz zeigten.

Als durchschnittlich zufrieden erklärten sich in der jetzigen Umfrage 13% (Vormonat 15%) der Befragten. Für 15% (Vormonat 20%) ist ihre derzeitige Situation am Arbeitsplatz nicht zufriedenstellend. Hinzu kommen noch einmal 28% (Vormonat 23%) der Umfrageteilnehmer, die mit ihrem Job sehr unzufrieden sind. Insgesamt sind es also 43% der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich eine deutliche Verbesserung in ihrem Arbeitsumfeld wünschen würden. Damit ist dieser Wert im Vergleich zum Vormonat unverändert geblieben.

Fehlende Bindung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Deutlich mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat sie zu ihrem derzeitigen Arbeitgeber nur eine schwache bis überhaupt keine Bindung ausgeprägt. Dies ergab eine Umfrage über das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer unter 352 Teilnehmern auf dem Internetportal für Arbeitgeber Bewertungen http://www.Jobvoting.de im Januar bis März 2012.

Demnach haben insgesamt 55% der befragten Umfrageteilnehmer entweder ein schwache oder keine Bindung zu ihrem jetzigen Unternehmen. Die Frage, wie sie ihr Verhältnis zu ihrem Arbeitgeber sehen, antworteten 15% mit „schwache Bindung“ und mit 24% fast ein Viertel mit „sehr schwache Bindung“. Hinzu kommen noch einmal 16% der Befragten, die gar keine Bindung zu ihrem Arbeitgeber empfinden. Das Problem für diese schwach ausgeprägten Bindungen liegt auf der Hand: Die Unternehmen werden lediglich als Geldquelle mittels der monatlichen Gehaltszahlungen angesehen, der Gang zur Arbeit als notwendiges Übel. Motivation und damit auch die Arbeitsleitung werden auf ein Maß zurückgeschraubt, dass der Arbeitsplatz gesichert bleibt.

Diese meist unzufriedenen Mitarbeiter sind durch die schwache Mitarbeiterbindung nur wenig an das Unternehmen gebunden und evtl. bei Mitarbeiterbindungder nächsten sich bietenden Gelegenheit weg. Insbesondere bei Fachkräften eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Deutlich positiver sind hier die Antworten zu werten, die eine enge Bindung zu ihrem Arbeitgeber aufgebaut haben. Etwa 22% der Arbeitnehmer empfindet immerhin eine mittelmäßige Bindung zu ihrem Arbeitgeber. Weitere 13% sagen bereits aus, dass sie erfreulicherweise eine enge Bindung zu ihrem Unternehmen und dem Team aufgebaut haben. Hinzu kommen noch einmal 10%, die eine sehr enge Bindung zu ihrem Arbeitgeber haben.

Hier scheint soweit alles zu stimmen: Auf der einen Seite die richtige Einstellung des Arbeitnehmers, auf der anderen Seite die richtigen Anreize zur Mitarbeiterzufriedenheit wie Gehalt, Arbeitszeiten, Arbeitsatmosphäre, Personalführung etc. Will man als Unternehmen diese Form der Bindung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufbauen, empfiehlt sich stets das so genannte Employer Branding. Mit diesem Werkzeug können Unternehmen ihre Marke als attraktiver Arbeitgeber auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen wie Jobvoting.de aufbauen oder stärken. Informieren Sie sich zu Möglichkeiten von Personalmarketing bzw. Employer Branding in der Rubrik „Für Arbeitgeber“ auf Jobvoting.de.